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Effizienzmessung NPOs

lafata
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Effizienzmessung NPOs

Beitragvon lafata » Mittwoch 5. September 2012, 21:06

Vielleicht kann mir ja jemand von euch helfen...

...denn ich befürchte, dass ist recht leicht, nur ich steh etwas aufm Schlauch.

In GMII hatten wir zur Produktionstheorie folgende Arbeitsaufgabe:


Untitled 1.jpg
Untitled 1.jpg (178.06 KiB) 2132 mal betrachtet



Ich weiß nicht so recht, was ich da gewichten soll.

Ich würde z.B. für St. Wohlfahrt rechnen:

0,75 (Pflegequalität) * 800.000 (Erlöse)
__________________________________

0,3 (Personalzufriedenheit) * 1.000.000 (Kosten)


Da käme dann 2 raus. Aber das erscheint mir so falsch.
Ist zwar etwas peinlich, dass ich das net weiß.... aber dennoch
vielleicht kann mir ja jemand von euch kurz sagen, wie ich da vorgehen soll?! :oops:

Das wäre wirklich super :roll:

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Martin
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Re: Effizienzmessung NPOs

Beitragvon Martin » Mittwoch 5. September 2012, 23:22

Ich hatte zunächst an DEA gedacht, aber das kommt in Skript ja erst danach. Wenn das einfach nur gewichtet werden soll, müssten Gewinn, Pflegequalität und Personalzufriedenheit ja allesamt auf der Output-Seite (im Zähler) stehen, oder?

Leider kann ich mich nicht mehr an diese Aufgabe erinnern, allerdings vermute ich, dass sie eher zum Nachdenken anregen soll als ein eindeutiges Ergebnis zu liefern und als Überleitung zur DEA-Methode gedacht ist. Denn es stellt sich ja gerade bei NPOs die zentrale Frage, wie Sachziele im Rahmen der Effizienzmessung gewichtet werden sollen. Sofern der Gewinn eingebracht werden soll, muss dieser auch so gewichtet werden, dass er die anderen Outputs in ihrem Gewicht nicht "verdrängt". Würden alle Größen in der gleichen Einheit [z.B. €] vorliegen, bestünden keine Probleme, sie zu gewichten.

Aber vielleicht liege ich ja falsch und es gibt eine Lösung.
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Re: Effizienzmessung NPOs

Beitragvon lafata » Mittwoch 5. September 2012, 23:47

vielen Dank für deine schnelle Antwort :)

Zwischenzeitlich dachte ich auch, dass es blödsinnig ist, was ist da oben geschrieben habe.

Die Erlöse und die Kosten ins Verhältnis zu setzen, macht bei gewinnorientieren Unternehmen Sinn. Dann erhält man eben das typische Effizienzmaß. Das ganze zu gewichten ist irgendwie nicht so clever. Nun gut.

Es liegt ja hier (bei den Krankenhäusern) auch anders, wie du schon gesagt hast. Der Gewinn ist ja eine Outputgröße (von vielen).
Vielleicht soll man das wirklich "nur" vergleichen... die jeweiligen Gewinne mit den zugehörigen Werten der Pflegequalität und Personalzufriedenheit und die KHs untereinander vergleichen ohne groß zu rechnen.

Na ja, ich danke dir jedenfalls, dass du dich damit auch gedanklich auseinander gesetzt hast und halte mich daran mal lieber nicht mehr so lange auf ;)


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