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Aufgabe Finanzierung

Fragen zur Investitions- und Finanzierungstheorie
martinio
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Aufgabe Finanzierung

Beitragvon martinio » Samstag 10. März 2012, 19:41

Liebe WiWi's\BWLer\VWLer\WiMas ,

ich bin Student der Uni Konstanz und studiere dort Mathematical Finance - über zwei/drei Ecken hat man mir dieses Board empfholen und ich hoffe hier Hilfe bei einer Aufgabe in meinem Kurs Corporate Finance zufinden.
Es ist eine typische Aufgabe über den Vergleich von Kapitalwerten (KW) zweier Projekte. Eine Investitionsentscheidung soll getroffen werden zwischen zwei Varianten:

1. Maschiene A ablösen und Maschiene B weiter im Einsatz behalten.
Für den Verkauf von Maschiene A würde man 80.000eu erhalten , allerdings fallen um Maschiene B weiterzubenutzen jährliche Betriebskosten von 35.000eu an. Maschiene B wird linear über die nächsten 6 Jahre abgeschrieben zu 15.000eu , im Jahr 7 kann diese wertlos verschrottet werden. Die Firma ist in steuerzahlender Position, diese belaufen sich auf 40% , die Opportunitätskosten (Zinssatz, zudem Geld leihe möglich ist) = 8% , keine Inflation.

Ja mein Problem liegt einfach dadrin nun die Cashflows für jedes Jahr richtig zubestimmen.
Was ich mir gedacht habe:
Den Erlös aus dem Verkauf von Maschiene A (=80k) notiere ich im Jahr t=0 als Bruttogewinn, dort rechne ich die Abschreibung geben, sodass ich den vorsteuerlichen Gewinn habe. Davon nehme ich den Barwert von 40% Steuern.
Meine jährlichen Cashflows erhalte ich durch Bruttogewinn - BW(Steuern), diese werden dann mit den 8% für das jeweilige Jahr diskontiert. Die Betriebskosten lasse ich hier weg, da diesen nichts gegengerechnet wird (z.B. operativer Gewinn...)
Ist der Ansatz richig?
Was ist mit den Betriebskosten?

Es wäre sehr nett, wenn sich jmd. dazu äußern könnte.
:)

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Martin
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Re: Aufgabe Finanzierung

Beitragvon Martin » Samstag 10. März 2012, 23:49

Hi! Kannst Du bitte die Entscheidungssituation noch etwas klarer formulieren? Ich verstehe sie nicht richtig. Es fehlen insbesondere die Einzahlungen, die in jeder Periode generiert werden.

Wenn die Alternativen lauteten:
Alternative 1: Maschine sofort für 80000€ verkaufen
Alternative 2: Maschine weiternutzen

könnte ich die Aufgabe teilweise nachvollziehen.

Kann es sein, dass in der Aufgabenstellung mit A und B nicht die Maschinen gemeint sind, sondern die Alternativen?

Wenn möglich, verlinke doch bitte mal auf die Aufgabe im Originaltext, falls sie im Internet zu finden ist.

Im Allgemeinen: Vom Prinzip her würde ich - genau wie Du schreibst - den gegebenen Zinssatz als Kalkulationszinssatz 8% ansetzen. (Hinweis: Es handelt sich jedoch um einen Habenzinssatz.) Die Einnahmeüberschüsse (Einzahlungen in t minus Auszahlungen in t) würde ich ebenso um 40% vermindern.

Viele Grüße!
BWL

martinio
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Re: Aufgabe Finanzierung

Beitragvon martinio » Montag 12. März 2012, 21:36

hey! vielen dank für die antwort.

@ aufgabenstellung
ich habe sie hier mal hochgeladen: http://www.myimg.de/?img=Bildschirmfoto ... u0cd56.png
@ Einzahlungen
wie du wahrs. selber bemeken wirst: es gibt keine... (sehr mekwürdig!)

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Re: Aufgabe Finanzierung

Beitragvon Martin » Dienstag 13. März 2012, 23:51

Hej. Ich habe mir die Aufgabe mal angesehen und habe leider immer noch keinen Lösungsansatz... Zuletzt habe ich darüber nachgedacht, dass die Abschreibungen ja üblicherweise auch als Rückflüsse anzusehen sind, sofern sie in die Preiskalkulation einfließen. Da löst aber das Problem mit der Aufgabenstellung nicht...

Sind denn die restlichen Aufgaben ähnlich merkwürdig? (Hoffentlich nicht.)

Vielleicht fällt mir ja noch etwas ein...
BWL

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Re: Aufgabe Finanzierung

Beitragvon martinio » Mittwoch 14. März 2012, 10:37

Morgen! :=)

Hier der Rest.

b) Inverse Betrachtung, heißt KW für das Szenario "M2 verkaufen - M1 behalten" + Investitions Entscheidung anhand des EACs.
Mit dem EAC würde ich ja locker hinbekommen, wenn man erstmal den verdammten NPV hat.

c) Würden sie ihre Entscheidung ändern, wenn die Firma keine anderen rentabelen Geschäfte hätte? (Hinweis: Sie müssen in ihrer Berechnung keinen Steuerverlustvortrag durchführen).

d) Maschiene 1 wurde bis heute 25% degressiv abgeschrieben. Die gesamte Nutzungsdauer von M1 beträgt also 5 Jahre. Wie hoch waren die Anschaffungskosten von M1?

e) Wann hat die Firma die Abschreibungsmethode geändert?


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