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Ertragsgesetz

Vorlesung von Armin Rohde
Queeny
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Ertragsgesetz

Beitragvon Queeny » Mittwoch 26. Januar 2011, 16:32

Hey,
ich habe in meinen Aufzeichnungen einmal das Ertragsgesetz stehen bei dem die GK in einem bestimmen Punkt negativ werden; ein andermal hat Rohde von einem Ertragsgesetz gesprochen bei dem die GK nie negativ werden.

Kann das jemand erklären?

Liebe Grüße

Hans-Peter
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Re: Ertragsgesetz

Beitragvon Hans-Peter » Freitag 28. Januar 2011, 18:17

Unterschied sind zwei relativ ähnlich lautende Bezeichnungen.

Es gibt zwei Tatbestände:

1. Klassisches Ertragsgesetz:
Hier ist das bekannte Beispiel aus der Landwirtschaft gemeint. D.h. Anbaufläche und Saatgut werden = const. gesetzt, die Nutzenveränderung kommt nur durch Änderung der Düngemittel-Menge zustande. Bei diesem Beispiel bedeutet das, sobald ein Maximum erreicht wurde, führt eine weitere Einheit Düngemittel zu einer niedrigeren Ausbrinungsmenge Weizen. Der Nutzen nimmt ab, der Grenzertrag wird negativ.

2. Ertragsgesetzlicher Verlauf: Das ist das eher theoretische aus dem Nutzengebirge abgeleitete Ansatz. Hier gelten analog zur Haushaltstheorie wieder Nicht-Sättigung und abnehmender Grenzertrag. Also wird der Grenzertrag nie null (vgl. Schumann,Meyer,Ströbele Kapitel 2.B III).


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