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Klausur SS 11

Vorlesung von Armin Rohde
Betty176
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Klausur SS 11

Beitragvon Betty176 » Dienstag 31. Januar 2012, 19:49

Hallo Leute ;)

ich bin grade am durchrechnen der alten Klausur und wollte mal fragen ob jemand vll die Ergebnisse zum Vergleich hat oder mir generell sagen kann, ob meine Ansätze bzw. Ergebnisse richtig sind.

meine Ergebnisse:
4.Aufgabe Haushaltstheorie:
a) Anwendung Lagrange-Ansatz
x=4, y= 5, Nutzenniveau= 100

b) bin ich mir nicht sicher, aber hätte gesagt die Kosten pack ich bei der Budgetgeraden rauf = 6000-300x-600y-600
dann komm ich auf x= 5,142, y=6,429, Nutzenniveau=212,53

Vielen dank schon mal für eure Hilfe :)
Liebe Grüße Bettina

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Patze
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Re: Klausur SS 11

Beitragvon Patze » Mittwoch 1. Februar 2012, 10:37

Hi,
bei a) habe ich auch das Gleiche raus.
Aber bei b) bin ich mir nicht sicher ob man das überhaupt berechnen soll.
Eigentlich steht da ja man soll es grafisch darstellen und interpretieren.

Grüße Max

oliver
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Re: Klausur SS 11

Beitragvon oliver » Mittwoch 1. Februar 2012, 11:23

Hey Bettina,

a) ist richtig.
Bei b) hat Max recht.

Die entsprechende Lösung für B wäre folgende:

Zunächst eine Koordinatensystem, Gut x an der x-Achse, Gut y an der y-Achse.
Hier zeichnest du die erste Budgetgerade ein (an der y-Achse markierst du hierfür den Punkt 6000/800=7,5 ; an der x-Achse beschriftest du 6000/500=12). An diese Budgetgrade zeichnest du eine Indifferenzkurve U=100. Die Budgetgerade und Indifferenzkurve schneiden sich im Punkt (5;4).
Jetzt kommt die neue Budgetgerade: An der y-Achse tragen wir sie bei 5400/600=9 und an der x-Achse bei 5400/300=18 ab.
Man sieht deutlich, dass man mehr Waren kaufen kann. Trotz des vermeintlich niedrigeren Budgets.
Wichtig ist bei Rhodes Zeichenaufgaben die Beschriftung. Es gibt teilweise extrem viele Punkte die man leicht verschenken kann.

Der zweite Teil der Aufgabe besteht aus den zu ziehenden Rückschlüssen. Hier musst du in etwa folgendes schreiben:

Die Fahrt lohnt sich, weil mehr konsumiert werden kann. Die gesunkenen Güterpreise wiegen dabei die Fahrtkosten mehr als auf. Die Budgetgerade wie sie im Diagramm dargestellt ist, liegt deutlich über der alten Budgetgerade. Den spezifischen Nutzen können wir hieraus aber nicht ableiten. Da der Haushalt nicht nur 1 Indifferenzkurve, sondern eine ganze Schar hat, wird eine weiter rechts liegende Indifferenzkurve die neue Budgetgerade tangieren und ein neues Haushaltsoptimum bilden.


Anmerkung. Du hast in deiner Rechnung zu b) versucht den neuen Nutzen zu bestimmen. Wenn ich mich nicht täusche hast du hier einen Fehler gemacht. Du hast zwar die Kostenfunktion neu gesetzt, hast aber Lagrange nicht komplett neu durchgeführt, sondern die alten Ergebnisse ( y=5/4x) in die neue Kostenfunktion gesetzt. Wenn du mit der neuen Kostenfunktion hingegen erneut den Lagrange-Ansatz gerechnet hättest, so wäre y=x. Eingesetzt in die Kostenfunktion gäbe dies y=6=x. Das in die Nutzenfunktion gesetzt ergäbe einen Nutzen von 6*6²=216. Damit höher als der von dir ermittelte. Außerdem sind die Zahen schön glatt. Das ist in Klausuren ja auch ein Indikator dafür das man richtig liegt ;)

Viel Erfolg beim weiteren Lernen,

Oli


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