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Einlagen-, Geld- und Kreditschöpfung...

Vorlesung von Armin Rohde
Mascarpone
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Einlagen-, Geld- und Kreditschöpfung...

Beitragvon Mascarpone » Sonntag 6. Februar 2011, 19:33

Klausur WS 09/10:
Aufgabe 2b):
"Stellen Sie den Prozess der sogenannten multiplen Einlagen- (oder Geld-) und Kreditschöpfung in seinen Grundzügen dar."

Ich habe keinerlei Ansatz...

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Martin
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Re: Einlagen-, Geld- und Kreditschöpfung...

Beitragvon Martin » Sonntag 6. Februar 2011, 20:14

Hier gehts glaub ich um folgenden Prozess:

A geht arbeiten und bekommt Geld.
A bringt der Bank X Geld. Bank X muss davon Mindestreserve zurücklegen, Rest kann sie als Kredit vergeben.
B nimmt bei X Kredit auf. Für den Kredit kauft er sich was bei C.
C packt die Kohle auf die Bank Y. Bank Y muss davon Mindestreserve zurücklegen, Rest kann sie als Kredit vergeben.
D nimmt bei Y Kredit auf. Für den Kredit kauft er sich was bei E.
...

Dafür gabs auch noch eine Formel, die ich grad nicht zur Hand hab.
Ansonsten müsste man das vielleicht etwas eleganter ausformulieren. Am Ende wurde aus dem einmal von A eingezahlten Geld viel im Umlauf befindliches Geld.
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Re: Einlagen-, Geld- und Kreditschöpfung...

Beitragvon Mascarpone » Sonntag 6. Februar 2011, 20:41

So ungefähr?
Finanzsystem ist in der Lage aus einer Geldeinheit mehr zu machen.
Die Geldmenge wird durch den Leitzins der europäischen Zentralbank gesteuert.
Erhöhung der Geldmenge -> Lenkung des Leitzinses -> Banken können mehr Kredit geben, weil die Refinanzierungskosten geringer sind.
Senkung der Geldmenge -> Erhöhung des Leitzinses -> Banken können weniger Kredit geben, weil die Refinanzierungskosten höher sind.

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Re: Einlagen-, Geld- und Kreditschöpfung...

Beitragvon Martin » Montag 7. Februar 2011, 10:09

Ich glaube, dass man die Refinanzierungskosten hier erwähnen kann, aber dass sie nicht im Vordergrund stehen.

Jemand bringt Geld auf sein Bankkonto. Daraus können durch den oben beschriebenen Prozess weitere Personen an Geld gelangen, indem sie Kredite aufnehmen. Den Teil, den sie sich bar auszahlen lassen, definiert die Barabzugsquote. Das weitere Geld wird überwiesen und steht (abzüglich der Mindestreservepflicht) der Bank wieder zur Kreditvergabe zur Verfügung.
Der Prozess ist begrenzt, da es die Mindestreservepflicht gibt. Das Geld, das in jedem Folgeprozess zur Kreditvergabe zur Verfügung steht, nimmt also ab. Somit ist der Prozess der multiplen Geld- und Kreditschöpfung nicht unendlich und lässt sich formal darstellen.

Hier findest Du eine schöne Beschreibung des Prozesses und die Formel. Er sagte jedoch, dass er die Formel nicht abprüfen werde.
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