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Altklausurlösung Entscheidungstheorie (ABWL WiSe 2010/11)

Entscheidungstheorie
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Martin
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Altklausurlösung Entscheidungstheorie (ABWL WiSe 2010/11)

Beitragvon Martin » Dienstag 5. März 2013, 16:11

Vorschlag Altklausurlösung Entscheidungstheorie (ABWL WiSe 2010/11)

Basisliteratur ist weiterhin:


Aufgabe 1)
    a)
    -

    b) Vorteile modellgestützter Planung
    Ein Modell berücksichtigt: hohe Elementzahl, Interdependenzen, Dynamik und Unsicherheit

    mathematische Modelle: schnell, billig, ungefährlich, erweiterbar
    Modelle sind transparenzerhöhend

Aufgabe 1)

    a) Borda-Regel

    Bei der Borda-Regel hat jedes Mitglied Stimmen ( Bezeichnet die Menge der Alternativen). Der besten Alternative gibt das Mitglied Stimmen, der zweitbesten Alternative Stimmen, der drittbesten Stimmen usw. Da (in der Aufgabe) die Stimmen der Gesellschafter gewichtet sind, fließen die Präferenzen mit diesen Gewichten multipliziert in die Entscheidung ein.

    ws1011 Borda-Regel.jpg
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    b) Approval Voting

    Beim Approval-Voting wird geprüft, mit welcher Alternative die Entscheidungsträger "am besten leben" können. Dazu müssen die Präferenzen in eine binäre Form überführt werden. 0 bedeutet, dass das Mitglied nicht mit der Alternative leben könnte, 1 bejaht die Alternative. Hier wird die Annahme getroffen, dass die Mitglieder nur mit den ersten drei Plätzen ihrer individuellen Ranglisten leben könnten.

    ws1011 Approval-Voting.jpg
    ws1011 Approval-Voting.jpg (20.71 KiB) 2104 mal betrachtet


    c) Sukzessiver Paarvergleich

    Mehrstufiger Vergleich von jeweils 2 Paaren, wobei jeweils die einfache Mehrheitsregel angewendet wird. Das Ergebnis ist von der Startkombination abhängig.

    ws1011 Sukzessiver Paarvergleich .JPG
    ws1011 Sukzessiver Paarvergleich .JPG (38.8 KiB) 2104 mal betrachtet


    Sensitivitätsanalyse: Paarweiser Vergleich mit allen anderen Alternativen. Hier wird Alternative c immer gewählt, weil sie - egal mit welcher Alternative verglichen - stets ausgewählt wird.

    d) Arrow-Paradoxon
    "Allgemeines Unmöglichkeitstheorem": besagt, dass aus den Präferenzen der Individuen nicht immer eine Gruppenpräferenz ableitbar ist und keine gesellschaftliche Wohlfahrtsfunktion existieren kann. Es gibt keine optimale Regel. (Wikipedia)

    Annahmen

Aufgabe 3

    a)

    Neuronale Netze: Analogie zum menschlichen Gehirn mit Neuronen dazwischen bestehenden Verbindungen, wobei in der Regel mehrere Ein- und Ausgangsverbindungen bestehen. Das Aktionspotential führt dazu, dass das Neuron erst ein Ausgangssignal sendet, wenn ein Schwellenwert von Eingangssignalen (Reizen) erreicht wurde.

    b)

    Neuronale Netze im Kreditgewährungsprozess

    c)

    Möglichkeiten und Grenzen neuronaler Netze im Vergleich zu ökonometrischen Methoden

    Möglichkeiten:
    Lernfähigkeit bei unbekannten Kausalzusammenhängen; unbekannte / fehlerhafte Inputs können einfließen

    Grenzen:
    kein mathematisch optimales Ergebnis; unbekannte Prozesse ("Black Box"); zeitintensives Training
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Re: Altklausurlösung Entscheidungstheorie (ABWL WiSe 2010/11

Beitragvon oliver » Mittwoch 6. März 2013, 10:01

Bei 1a) dachte ich, dass das circa den Phasen einer Planung entspricht. Also:
1. Problemerkenntnis
2. Problemanalyse
3. Problemformulierung
4. Alternativensuche
5. Alternativenanalyse
6. Alternativenfestlegung
7. Nutzenbestimmung
8. Auflösung von Zielkonflikten
9. Entscheidung

Das dann nur an einem konkreten Beispiel ausgestaltet...kann das sein?

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Re: Altklausurlösung Entscheidungstheorie (ABWL WiSe 2010/11

Beitragvon Martin » Mittwoch 6. März 2013, 10:37

oliver hat geschrieben:Bei 1a) dachte ich, dass das circa den Phasen einer Planung entspricht. Also:
1. Problemerkenntnis
2. Problemanalyse
3. Problemformulierung
4. Alternativensuche
5. Alternativenanalyse
6. Alternativenfestlegung
7. Nutzenbestimmung
8. Auflösung von Zielkonflikten
9. Entscheidung

Das dann nur an einem konkreten Beispiel ausgestaltet...kann das sein?


Hm, also im ersten Skript-Teil ab Folie 84 beginnen Ausführungen zu Struktureigenschaften und -defekten. Da heißt es:
Prinzip: Von der ersten Anregungsinformation bis zur fertigen Problemlösung sind zahlreiche Schritte zu gehen und Schwierigkeiten zu überwinden.
Darstellung: Lineare Abfolge der Schritte

Und es gibt eine Abbildung. Ich hatte eher an die gedacht, bin mir aber auch nicht sicher.

Ich glaube, was Du schreibst betrifft eher die Planungsphasen. Dazu gibt es auch Fragen, z.B. im SS2010 Aufgabe 1 ("Beschreiben Sie unter Verwendung eines Beispiels detailliert die einzelnen Planungsphasen").
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